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Produkttests Trailrunning & Laufen

Trailrunning und Running Neuheiten Test | Herbst 2025

Der Beitrag „Trailrunning und Running Neuheiten Test | Herbst 2025“ enthält unbezahlte Werbung.

Neben den ausführlichen Produkttests hier auf dem Blog teste ich regelmäßig Schuhe, Kleidung, Accessoires und Ausrüstung für andere Magazine und Plattformen. Dabei landen viele spannende Teile auf meinem Schreibtisch – und damit direkt auf den Trails. Damit diese Entdeckungen nicht untergehen, gibt’s ab sofort regelmäßig kurze Zusammenfassungen von Produkten, die mir besonders aufgefallen sind, in Trailrunning- und Running-Ausrüstung Herbst 2025.

Trailrunning und Running Ausrüstung Herbst 2025 | Ausgabe 04
Der Herbst ist da und in diesem Test findest du eine große Menge an Produkten, die dir das Ende der Laufsaison versüßen.


Trailrunning und Running Ausrüstung Herbst 2025

Mit dem Mafate 5 wurde Katharina Hartmuth unfassbar starke Dritte beim UTMB 2025 in Chamonix. Katharina gehört zu meinen Lieblingsathletinnen, und ich wollte unbedingt ihren Schuh testen. Der Plan war, ihn beim 54 km UTMB in Chiang Mai im Dezember 2025 zu laufen. Leider kam ein Grippevirus dazwischen und ich musste die Reise absagen. Also testete ich den Mafate 5 auf den hessischen Hometrails zum ersten Mal, anstatt in Thailand …

Mafate 5
Der Schuh wurde gemacht für lange Tage und alle Terrains – egal ob wurzelig, steinig, matschig, technisch, flowig oder alles zusammen. Er kommt mit viel Dämpfung für technische Langstrecken daher und kombiniert dies mit einem Rocker-Set-up, das auch auf unebenem Terrain ein gleichmäßiges, ausgewogenes Laufgefühl liefern soll.

Was gefällt:

  • Rocker Integrity Technology/ verstärkter MetaRocker™: rundes Laufen auf ruppigen Trails
  • Doppellagige Midsole (Super-Critical-Foaming oben): viel Komfort unter dem Fuß, aber mit dem Anspruch, auf unebenem Terrain nicht schwammig zu werden.
  • Vibram® Megagrip mit Traction Lug + 5-mm-Stollen: genau die Kombi, die ich mir bei nassem Fels/losem Untergrund wünsche.
  • Robustes Upper (Kettenwirkware, Anti-Ausfrans-Behandlung) + TPU-Käfig: viel Schutz und hervorragender Halt
  • Gamaschen-Befestigungspunkte: super praktisch gegen Steinchen, Nadeln, Matsch – gerade bei technischen Winter-/Übergangsrunden.

Weitere Fakten:
Gewicht: 286 g
Sprengung (Drop): 8 mm 

Fazit
Nach den ersten Kilometern war klar: WOW, was für ein bequemer Schuh. Für meine hessischen Hometrails fühlt er sich genau nach dem an, was ich liebe: anziehen, loslaufen, sicher fühlen. Nur das macht den Kopf frei und lässt mich die Trails genießen. Ich freue mich schon auf die ersten alpinen Trails.

Hier findest du weitere Informationen zum Mafate 5 von HOKA.


Ich mag keine Longruns! 30 km und mehr abspulen, aber wenn ein Podcast läuft, läuft’s einfach besser. Ich höre jedes Wort klar, kann aber trotzdem Autos, Wind oder Vögel wahrnehmen. Diese Open-Ear-Kopfhörer sind so leicht, dass ich oft vergesse, dass ich sie trage – und der Akku hält locker jeden Longrun durch.

Wie andere Produkte von Miiego, die ich bereits getestet habe, überzeugen die OpenGO AL5 auch optisch. Das cleane, moderne Design aus Dänemark, das sich durch die gesamte Produktpalette zieht, konnte schon einige Red Dot Awards gewinnen.

Was gefällt:

  • Open-Ear Air-Conduction: Du hörst deine Musik, aber auch deine Umgebung
  • Federleicht mit nur 22 g – sitzt auch bei langen Läufen sehr angenehm.
  • Bis zu ~8 Stunden Sound – reicht locker für mehrstündige Podcast-Marathons.
  • IPX6 (schweiß-/regenresistent) und damit besonders outdoor-tauglich.

Update Jan. 2026:
Ich trage die MIIEGO OpenGO AL5 inzwischen knapp 5 Monate und sie haben sich zu meinen absoluten Lieblingskopfhörern gemausert. Nicht nur zum Sport, auch im Büro und unterwegs. Der einzige minikleine Minuspunkt: Dicke Winterschals und Kapuzen können die Kopfhörer verrücken.

Hier findest du ausführliche Informationen zu den OpenGP-AL5-Open-Ear-Kopfhörern von Miiego.


Ich laufe am liebsten auf den Trails – aber ganz ehrlich: Ich kann leider nicht jeden Tag in die Berge fahren. Für Grundlageneinheiten, „Pflichtkilometer“ im Regen oder den schnöden Longrun brauche ich deshalb einen Straßenschuh, der mich entspannt über den Asphalt führt. Der Cloudsurfer Max ist genau so ein Kandidat: maximale Dämpfung, aber ohne schwammiges Rumgewackle – eher rund, rollend, mühelos. Wie auf einer Welle …

Was gefällt:

  • Komfort-Upper ohne Drama: sitzt bei mir direkt „ah, passt“ – fest, aber ohne Druckstellen; die Polsterung an Ferse und Zunge nimmt Spannung aus dem Schnürbereich. 
  • Sehr gleichmäßiges Abrollen: die CloudTec Phase™ + Helion™ Superfoam machen das Laufgefühl wirklich flüssig und „wellig weich“. 
  • Weich, aber nicht instabil: trotz viel Material unter dem Fuß kein Trampolin, eher gedämpft und kontrolliert. 
  • Alltagsgrip: Gummi-Pads geben auch bei leichtem Regen ausreichend Sicherheit. 

Weitere Fakten:
Gewicht: 262 g
Sprengung (Drop): 6 mm

Für mich ist der Cloudsurfer Max ein richtig guter Komfort-Straßenschuh für Longruns, lockere Cityruns und Regeneration (auch als Ausgleich zum Trailrunning) – nicht der Schuh, den ich fürs Intervallballern oder Rennen herausholen würde. Aber ich laufe ja ohnehin keine Rennen mehr auf der Straße …

Meine ausführliche Rezension zum Cloudsrufer Max von ON findest du auf Sportega.de


Endlich wieder ein Rucksack im Test. Ich war auf der Suche nach einem Trailrunning-Rucksack, der mich nicht auf einem Rennen oder Trainingsrun begleitet, sondern genügend Platz bietet, um meine komplette Ausrüstung für einen mehrtägigen Hütten-Trailrun unterzubringen. Natürlich muss er auch genügend Komfort bieten, um mehrere Tage hintereinander getragen zu werden. Das Strive Mountain Pack 17+3 will genau hier punkten: viel Stauraum, aber mit dem Silva Embrace System, das für stabilen Sitz und gute Gewichtsverteilung entwickelt wurde. Ich bin gespannt.

Was gefällt:

  • Silva Embrace System + breiter Hüftgurt: trägt sich auch voll beladen angenehm und verteilt das Gewicht spürbar besser als viele „klassische“ Laufwesten. (abnehmbare Rückenplatte)
  • Flexibles Volumen (17+ 3 L) via Rolltop + Kompression: groß genug für lange Tage, aber trotzdem komprimierbar, wenn’s weniger ist.
  • Wetterfest & robust: wetterfester Rolltop, verstärkter Boden, Reißverschluss-Taschen – macht einen soliden Eindruck für Berge und Schmuddelwetter.
  • Viele sinnvoll erreichbare Taschen: Hüfttaschen mit Zip-Taschen, Seiten-Mesh, Brust-Mesh – du kommst an viel ran, ohne durchgehend anzuhalten.
  • Trinkbehälterfach mit Aufhängern, Haken und Ausgängen für Schlauch

Weitere Fakten:
Packvolumen: 17+3L
Gewicht: XS/S 464 g, M/L 485 g

Das Strive Mountain Pack 17 + 3 L – ein richtig starker „Longrun/Mehrtag“-Rucksack, sehr leicht, viel Platz und ein bequemes Tragesystem. Für mich persönlich verliert er durch ein wichtiges Praxisdetail: Die Softflasks sind zu locker. In den Brustfächern lassen sie sich nicht zusätzlich festzurren. Wenn ich mich stark nach vorn beuge, können sie bei mir herausrutschen – das ist im technischen Gelände ein echter Nervfaktor.

Optional: der Quiver für deine Stöcke.

Hier findest du ausführliche Informationen zu den Strive Mountain Pack 17+3L von SILVA.


Ich war sehr gespannt auf meinen Trailrunning-Schuh von Mizuno. Auch wenn ich die japanische Marke kenne, hatte ich sie bis dato nicht auf dem Schirm, was Trailrunning betrifft.

Optisch (Farben und Design) gefällt mir der Schuh sehr gut, er sieht anders aus als andere Trailrunning-Schuhe und ist deswegen eine spannende Abwechslung. Aber was bedeutet der Name genau? Mizuno Wave beschreibt eine wellenförmige Struktur in der Zwischensohle mit EVA in zwei Härtegraden, die Stabilität bietet, ohne die Dämpfung zu beeinträchtigen.

Was gefällt:

  • Weich, aber nicht schwammig: angenehm gedämpft für viele Kilometer, ohne dass der Schuh komplett „wegkippt“.
  • Straßenschuh-Komfort auf Trail: genau richtig für „urbane Trails“, Parkrunden, Schotter, Waldwege und alles, was nicht supertechnisch ist.
  • Schutz & Stabilität: Wave-Element + Rock Plate geben Sicherheit, wenn Wurzeln/Steine ins Spiel kommen.
  • Grip-Basis stimmt: Vibram Megagrip liefert verlässlich Traktion, gerade wenn’s nass wird.

Weitere Fakten:
Gewicht: 260 g
Sprengung (Drop): 6,5 mm

Regenwetter: Den Wave Daichi 9 gibt es ebenfalls in einer GTX-Version.

Der Wave Daichi 9 ist für mich ein sehr angenehmer Allround-Trail-Schuh: weich, komfortabel, stabil genug und mit guter Grip-Mischung – besonders stark auf Waldwegen, Schotter und „urbanen Trails“. Für alpine, technische Strecken wünsche ich mir persönlich mehr Profil – und wer breite Füße hat, sollte wegen des schmaleren Leistens unbedingt ausgiebig testen.

Hier findest du ausführliche Informationen zu den Wave Daichi 9 von MIZUNO.


Weiter geht das Testen

Ich hoffe, dir hat mein kurzer Überblick über neue Trailrunning- & Running-Neuheiten-Test Herbst 2024 gefallen. Die nächsten Neuheiten warten nur darauf, von mir getestet zu werden, und ich kann euch auch schon ein paar verraten.

Hier findest du weitere ausführliche Produkt-Tests von mir.

Gibt es neue, coole Schuhe und schicke Kleidung & Accessoires, die dir besonders gut gefallen? Dann her mit deinen Tipps und schreibs mir in die Kommentare. Ich freue mich darauf.

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