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Vegan Mapo Tofu Udon | cremig und proteinreich

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Ich liebe die Sichuan-Küche, seitdem ich 1997 mein erstes Kochbuch von Ken Hom gekauft habe: »Essen wie in China«. Meine damaligen Favoriten waren so einfache Gerichte wie Rührei mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Sesamöl oder Jiaozi (Teigtaschen). Auch wenn sich mein Geschmack inzwischen mehr in Richtung thailändische und vietnamesische Küche verändert hat, gibt es immer noch einige chinesische Gerichte, die ich immer noch häufig zubereite, und dazu gehört Mapo Tofu. Ob mit Reis, Udon-, Ramen-Nudeln oder im Glasnudelsalat.

Zutaten: Vegan Mapo Tofu Udon

Für zwei Portionen:

  • 2 Päckchen Udon-Nudeln, je 200 g
    (Ich mag die vorgekochten Udon von Ita-San am liebsten.)
  • 400g Seiden Tofu
  • 1 EL helle Misopaste
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 EL Ssamjang Paste
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Ahornsirup
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL chinesischer Essig
  • Öl zum Braten
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln zum Anrichten
  • Crispy Chili Oil nach Geschmack

Vegan Mapo Tofu Udon: So geht’s

  • Knoblauch und Zwiebeln kleinwürfeln und mit etwas Öl glasig anbraten, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

  • Den Tofu mit den Händen krümeln oder über eine Reibe ziehen und grob schreddern, je nachdem, wie groß du den Tofu am liebsten magst.

  • Zutaten für die Tofu-Würzsoße gut mischen.

  • Den Tofu goldbraun anbraten, Knoblauch und Zwiebeln hinzufügen und mit der Würzmischung ablöschen.

  • In der Zwischenzeit die Udon-Nudeln in siedendem Wasser 5–6 Minuten garen.

  • Seidentofu (Silken Tofu) mit Miso pürieren und vorsichtig erhitzen.

  • Frühlingszwiebeln hacken und alle Bestandteile des Gerichts in einer großen Bowl anrichten.

  • Nach Geschmack mit Crispy Chilli Oil beträufeln.

Nährwertangaben: Mapo Tofu Udon (pro Portion)
Kalorien: ca. 538 kcal, Protein: ca. 22 g, Fett: ca. 14,3 g, Kohlenhydrate: ca. 74 g, Ballaststoffe: ca. 5 g.

FAQ: Tipps für veganen Mapo Tofu Udon

Doubanjiang oder Gochujang

Doubanjiang und Gochujang sind beides Chilipasten, schmecken aber ziemlich unterschiedlich: Doubanjiang ist eine kräftige Sichuan-Paste mit fermentierten Bohnen – salzig, tief, richtig viel Umami und absolut der Klassiker für Mapo Tofu. Gochujang ist koreanisch, meist glatter und oft ein wenig süßlicher. Ssamjang ist eine gemischte Würzpaste (quasi Doenjang mit Gochujang) plus Knoblauch und Sesam. Für mich schmeckt sie am rundesten und ist zudem weniger scharf. Auch wenn Ssamjang nicht „original“ für Mapo-Tofu ist, ich mag diese würzige Mischung am liebsten. Probiere am besten aus, was dir am besten schmeckt.

Udon-Nudeln richtig garen.

Udon-Nudeln kleben fest zusammen, wenn du sie aus dem Päckchen nimmst. Wenn du sie in rohem, kaltem Zustand versuchst zu teilen, werden die Nudeln brechen. Hier ist Geduld angesagt. Während die Nudeln kochen, lösen sie sich von allein und du kannst sie sanft mit einer Gabel teilen.

Ich bin sehr gespannt, wie dir meine Udon-Nudeln schmecken.


Probiere auch folgende wärmende Gerichte für die kalte Jahreszeit:

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