Der Artikel „Origins x Eisbrunnen: Warum mich GinZing und das passende Eis überrascht haben“ enthält unbezahlte Werbung.
Als ich die Einladung zur Kooperation von Origins und der Münchner Eismanufaktur Eisbrunnen bekam, wusste ich zunächst nicht so richtig, wie diese beiden Marken zusammenpassen. Gesichtspflege und Eiscreme liegen schließlich nicht unbedingt auf der Hand. Vor Ort wurde die Verbindung schnell klar: Im Mittelpunkt stand der Origins GinZing SPF 40 Energy-Boosting Tinted Moisturizer, passend dazu hatte Eisbrunnen eine eigene GinZing-inspirierte Eiskreation entwickelt.
Überrascht hat mich an diesem Abend allerdings noch etwas anderes. Ich hatte Origins bislang überhaupt nicht mit veganer Kosmetik in Verbindung gebracht. Dazu aber später noch einmal genauer.




GinZing SPF 40: Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet
Als Sportlerin schminke ich mich im Alltag so gut wie nie. Foundation, mehrere Schichten Make-up und eine ausgedehnte Beauty-Routine sind einfach nicht mein Ding. Entsprechend selten passiert es, dass mich ein Kosmetikprodukt wirklich spontan begeistert. Beim Event konnte ich den GinZing SPF 40 Energy-Boosting Tinted Moisturizer ausprobieren. Die getönte Feuchtigkeitspflege kombiniert eine leichte Tönung mit Pflege und Lichtschutzfaktor 40. Zu den von Origins hervorgehobenen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Kaffeebohnen- und Panax-Ginseng-Extrakt.
Ich habe vor Ort die Shades 2 und 3 zunächst auf meinen Händen getestet und war überrascht, wie gleichmäßig und natürlich die Haut danach aussah. Richtig überzeugt hat mich das Produkt aber erst beim ersten Test zu Hause im Gesicht. Die Tönung gleicht meinen Hautton aus und lässt die Haut frischer wirken, ohne dass ich mich dabei geschminkt fühle. Genau das ist für mich der entscheidende Punkt: Ich möchte im Alltag kein klassisches Make-up tragen, freue mich aber durchaus, wenn meine Haut etwas ebenmäßiger aussieht.
Dass Feuchtigkeitspflege und SPF 40 gleich integriert sind, finde ich zusätzlich praktisch. Beim Trailrunning, Wandern oder an langen Tagen draußen würde ich mich allerdings nicht allein auf eine getönte Tagespflege verlassen, sondern weiterhin einen richtigen Sonnenschutz verwenden – schon deshalb, weil man für den angegebenen Lichtschutzfaktor eine entsprechend großzügige Produktmenge auftragen müsste.


Von meiner Gabel-Methode direkt an die Eismaschine
Das zweite Highlight des Events war natürlich die Kooperation mit Eisbrunnen. Die Münchner Manufaktur von Lucy Allary stellt rein pflanzliches Eis her und hatte für Origins eine eigene Kreation entwickelt: ein Espresso-GinZing-Eis mit Mandarine und Ingwer.
Lucy von Eisbrunnen fragte irgendwann in die Runde, wer schon einmal selbst Eis gemacht habe. Natürlich meldete ich mich. Ich musste allerdings direkt dazusagen, dass meine bisherige Erfahrung eher aus der Oldschool-Kategorie stammt: Eismasse ins Gefrierfach stellen, wieder herausnehmen, mit der Gabel durchkratzen, zurück ins Gefrierfach – und das Ganze immer wieder von vorne. Meine hochprofessionelle Methode sorgte für einige Lacher und führte offenbar direkt zu meiner Beförderung, denn anschließend durfte ich Lucy beim Eismachen assistieren.
Natürlich war für das Event bereits jede Menge Eis fertig vorbereitet und ordentlich durchgekühlt. Zusätzlich stellten wir aber live eine neue Portion her. Lucy hatte dafür alle Zutaten in kleinen Schälchen vorbereitet: die Basis, Gewürze und die verschiedenen Add-ons wie beispielsweise Espressopulver. Ich durfte nach und nach alles in den Mixer geben und damit die Grundlage für unser Eis zusammenstellen. Anschließend ging die Masse in die Eismaschine.
Das ging überraschend schnell. Unser frisch produziertes Eis war am Ende etwas weicher als die bereits komplett durchgekühlten Sorten – was ich persönlich ziemlich großartig fand. Frisch aus der Maschine, ein bisschen softer und direkt probiert: Viel besser kann ein Produkttest eigentlich nicht laufen.




Ist Origins eigentlich vegan?
Gerade weil dieser Artikel in meiner Kategorie Veganes Leben erscheint, wollte ich diesen Punkt nach dem Event noch einmal genauer überprüfen. Dabei bin ich auf widersprüchliche Informationen gestoßen.
Origins kommuniziert international inzwischen, dass die Produkte der Marke 100 Prozent vegan seien. Auf der aktuell erreichbaren deutschen Origins-Website sieht es allerdings anders aus: Dort erklärt die Marke weiterhin, auf tierische Inhaltsstoffe zu verzichten – mit Ausnahme von Honig und Bienenwachs. Noch eindeutiger wird es beim GinZing SPF 40 selbst. In der derzeit veröffentlichten deutschen Zutatenliste steht Polyglyceryl-3 Beeswax, also ein Inhaltsstoff auf Basis von Bienenwachs.
Nach der für mich üblichen Definition von vegan würde ich den aktuell auf der deutschen Website aufgeführten GinZing SPF 40 deshalb nicht als vegan bezeichnen. Origins weist außerdem selbst darauf hin, dass Rezepturen variieren beziehungsweise geändert werden können und die Zutatenliste auf der jeweiligen Verpackung maßgeblich ist.
Das finde ich durchaus erwähnenswert – gerade weil die Kooperation mit einer komplett veganen Eismanufaktur bei mir zunächst genau den gegenteiligen Eindruck hervorgerufen hatte. An meinem positiven Eindruck vom Produkt selbst oder an dem wirklich schönen Event ändert das nichts. Aber wenn wir über veganes Leben sprechen, gehört für mich auch dazu, solche Dinge transparent zu benennen.


Mein Fazit: überraschend gutes Beautyprodukt, ziemlich guter Morgen
Ich bin wegen einer ziemlich ungewöhnlichen Kooperation zu diesem Presse-Event gegangen und habe am Ende tatsächlich zwei Dinge mitgenommen, mit denen ich vorher nicht gerechnet hatte: Zum einen, den Tinted Moisturizer, den ich als jemand, der sich fast nie schminkt, wirklich gerne benutze. Zum anderen die Erkenntnis, dass professionelles Eismachen doch ein kleines bisschen eleganter funktioniert als meine bisherige Gabel-Methode.
Vor allem war Origins x Eisbrunnen aber ein schönes Beispiel dafür, wie eine Kooperation mehr sein kann als zwei Markenlogos nebeneinander. Das Live-Eismachen mit Lucy, das Probieren der verschiedenen Komponenten und natürlich das Espresso-GinZing-Eis haben aus einem klassischen Presse-Event etwas gemacht, an das ich mich tatsächlich erinnern werde.

Bilder:
Julia Topp
Origins / Johann Sturz


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