Der Beitrag „Trailrunning und Running Neuheiten Test | Frühsommer 2026“ enthält unbezahlte Werbung.
Neben den ausführlichen Produkttests auf meinem Blog teste ich regelmäßig Schuhe, Kleidung, Accessoires und Ausrüstung für andere Magazine und Plattformen. Dabei landen viele spannende Teile auf meinem Schreibtisch – und damit direkt auf den Trails. Damit diese Entdeckungen nicht untergehen, gibt es ab sofort regelmäßig kurze Zusammenfassungen von Produkten, die mir besonders aufgefallen sind.
Trailrunning und Running Neuheiten Test Frühsommer 2026 | Ausgabe 08
Der Sommer ist da und damit auch hohe Temperaturen und UV-Licht. Damit du während des Bergsommers bestens ausgerüstet bist, habe ich Produkte getestet, mit denen das Laufen und Trailrunning im Sommer noch mehr Spaß macht.
Trailrunning und Running Ausrüstung Frühsommer 2026



CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ Shirt
Sonnenschutz wird beim Wandern und Trailrunning häufig unterschätzt – dabei ist UV-Strahlung in den Bergen deutlich intensiver als im Tal. Das Craghoppers NosiLife SolarShield+ Longsleeve kombiniert gleich zwei Schutzfunktionen: Das leichte Langarmshirt bietet einen UPF-50+-Sonnenschutz und verfügt zusätzlich über die NosiLife-Technologie, die Mücken und andere stechende Insekten fernhalten soll. Das Material ist schnelltrocknend, geruchshemmend und für heiße Sommertage entwickelt.
Meine Erfahrung
Das Shirt fühlt sich unglaublich weich an und trägt sich eher wie ein hochwertiges Freizeitshirt als ein klassisches Funktionsshirt. Ich nutze es beim Trailrunning und Wandern, ziehe es aber genauso gerne im Alltag an, wenn ich mich besser vor der Sonne schützen möchte. Besonders gelungen finde ich den UV-Indikator am Ärmel. Er zeigt durch seine Farbveränderung an, wie intensiv die UV-Strahlung gerade ist – ein kleines Detail, das ich unterwegs tatsächlich spannend finde.
Was gefällt:
- sehr weiches, angenehm leichtes Material
- UPF-50+-Sonnenschutz für lange Tage in der Sonne
- integrierter Insektenschutz durch NosiLife – besonders praktisch beim Wandern oder auf Reisen
- UV-Indikator am Ärmel als cleveres Extra
Weitere Fakten
Material: 100 % recyceltes Polyester
Passform: Regular Fit
Gewicht: ca. 150 g
Preis: 59,95 €
Hier findest du ausführliche Informationen zum NosiLife SolarShield+ Longsleeve von Craghoppers.




H&M MOVE Running Kollektion Frühsommer
Laufbekleidung muss nicht teuer sein. Mit der aktuellen H&M MOVE Running-Kollektion zeigt H&M, dass funktionelle Running-Outfits inzwischen auch im erschwinglichen Preissegment überzeugen können. Die Kollektion umfasst Shirts, Shorts, Jacken, Accessoires und Sonnenbrillen und setzt auf leichte Materialien, moderne Farben und durchdachte Details.
Meine Erfahrung
Ich konnte mehrere Teile der Kollektion testen – darunter zwei verschiedene Shorts (mit Radler und ohne), ein Tanktop, eine Windjacke, einen Bra, Cap, Ärmlinge und die passende Sonnenbrille. Was mich bei allen Produkten überzeugt hat, sind die angenehm weichen, leichten Materialien. Selbst an warmen Tagen trägt sich die Kleidung sehr komfortabel, nichts scheuert und der Stoff klebt auch bei schweißtreibenden Läufen kaum auf der Haut.
Mindestens genauso gelungen finde ich aber das Design der Kollektion. Die frischen Pastelltöne wirken modern und sommerlich, ohne laut zu sein. Besonders sympathisch sind die kleinen, motivierenden Statements wie »Find your inner pace« auf einigen Kleidungsstücken. Sie erinnern daran, dass Laufen nicht immer nur um Bestzeiten geht, sondern vor allem darum, draußen unterwegs zu sein und den Moment zu genießen. Zusammen mit den reflektierenden Details und der großen Auswahl an passenden Accessoires entsteht eine Kollektion, die funktional ist und gleichzeitig richtig Spaß macht.
Was gefällt:
- angenehm leichte und weiche Materialien
- viele durchdachte Details wie Belüftungszonen und Reflektoren
- stimmige Farbpalette mit frischen Pastelltönen
- große Auswahl – vom Tanktop bis zu Cap und Ärmlingen
- sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Hier findest du ausführliche Informationen zu H&M MOVE.



HOKA Speedgoat 7
Der HOKA Speedgoat 7 gehört seit Jahren zu den beliebtesten Trailrunning-Schuhen überhaupt. Auch die siebte Generation bleibt ihrer Linie treu und richtet sich an alle, die einen zuverlässigen Allrounder für unterschiedlichstes Gelände suchen. Die Kombination aus ausgewogener Dämpfung, griffiger Vibram® Megagrip-Außensohle und sicherem Halt macht ihn zum idealen Begleiter – vom täglichen Training bis hin zu langen Trailläufen.
Meine Erfahrung
Schon beim ersten Reinschlüpfen fühlt sich der Speedgoat 7 ausgesprochen bequem an. Nichts drückt oder reibt – ein Schuh, mit dem ich mich vom ersten Kilometer an wohlgefühlt habe.
Seinen ersten Härtetest musste er direkt beim GaPa Everesting Festival bestehen. Auf den extrem steilen Anstiegen hat mich vor allem der sichere Grip überzeugt. Später war der Speedgoat 7 auch bei den Terra Raetica Trails auf einer 26-Kilometer-Etappe im Einsatz. Für mich ist er genau das, was ein guter Trailrunning-Schuh sein sollte: genügend Dämpfung für lange Tage auf den Beinen, gleichzeitig aber direkt genug, um auf technischen Trails ein gutes Gefühl für den Untergrund zu behalten.
Für mich bleibt der Speedgoat genau das, was er seit Jahren ist: einer der zuverlässigsten Trail-Allrounder auf dem Markt. Es gibt speziellere Schuhe für maximale Geschwindigkeit oder Ultradistanzen – aber wenn ich nur ein Paar für die meisten meiner Trailläufe wählen dürfte, wäre der Speedgoat nach wie vor ganz vorne mit dabei.
Was gefällt:
- hervorragender Grip auf technischem Terrain
- ausgewogene Dämpfung – weder zu weich noch zu hart
- vielseitig einsetzbarer Trail-Allrounder, auch für längere Strecken
- integrierte Aufnahme für Trail-Gamaschen
- flach anliegende Zunge mit doppelter Laschenkonstruktion gegen Verrutschen
Weitere Fakten
Obermaterial: leichtes, gewebtes RPET-Mesh mit verbessertem Sitz
Zwischensohle: neuer superkritischer EVA-Schaum (SCF) für mehr Energierückgabe
Außensohle: Vibram® Megagrip mit Traction Lugs und 5 mm Stollen für zuverlässigen Grip
Gewicht: ca. 235 g (Damen, EU 40)
Sprengung: 5 mm
Preis: 165 €
Den HOKA Speedgoat 7 gibt es für Frauen in zehn und für Männer in neun verschiedenen Farben. Ich laufe die Variante Vintage Yellow / Neon Flame – und finde die Kombination aus hellem Gelb und leuchtendem Orange richtig cool.
Hier findest du ausführliche Informationen zum Speedgoat 7 von HOKA.




KEEN Seek 1
Mit dem KEEN Seek steigt die Outdoor-Marke erstmals in den Trailrunning-Markt ein. Entsprechend gespannt war ich auf den Schuh, denn gerade erste Modelle einer neuen Produktlinie haben häufig noch Kinderkrankheiten. Umso überraschender ist, wie ausgereift der Seek bereits wirkt. Er kombiniert eine komfortable Dämpfung mit einer breiten Zehenbox und richtet sich an Läuferinnen und Läufer, die überwiegend auf Waldwegen, Schotter und einfachen Trails unterwegs sind.
Meine Erfahrung
Ich war vom KEEN Seek ehrlich gesagt positiv überrascht. Schon beim ersten Lauf sitzt der Schuh sehr bequem und vermittelt ein gutes Laufgefühl. Die Dämpfung ist angenehm – weder extrem weich noch besonders straff – und macht den Schuh zu einem komfortablen Begleiter.
Für meinen persönlichen Geschmack ist der Seek allerdings etwas stärker gedämpft, als ich es bevorzuge. Die 9 Millimeter Sprengung sind für mich die größte Schwäche des Seek. KEEN hat den Schuh bewusst für Fersenläufer entwickelt – ein Ansatz, den ich bei einem Trailrunning-Schuh kritisch sehe. Gerade auf technischen Trails und in Downhills läuft man aus Sicherheitsgründen in der Regel über den Mittel- oder Vorfuß, um schneller reagieren und den Fuß sofort wieder entlasten zu können. Genau deshalb passt die Charakteristik des Seek für mich besser auf einfache, flowige Trails als in anspruchsvolles alpines Gelände.
Besonders spannend finde ich den Anspruch an die Haltbarkeit. KEEN gibt eine Lebensdauer von bis zu 1.500 Kilometern an – ein außergewöhnlicher Wert für einen Trailrunning-Schuh. Ob sich das im Langzeittest bestätigt, wird sich zeigen.
Was gefällt:
- überraschend ausgereiftes Debüt für den ersten Trailrunning-Schuh von KEEN
- hoher Tragekomfort bereits ab dem ersten Lauf
- breite Zehenbox für viel Platz im Vorfuß
- angenehme Dämpfung für lange und entspannte Trailläufe
- außergewöhnlich hohe versprochene Haltbarkeit
Weitere Fakten
Obermaterial: nahtloses Performance-Mesh
Außensohle: KEEN.ALL-TERRAIN-Gummi mit 4-mm-Stollen
Dämpfung: High Cushion
Gewicht: ca. 295 g (Damen)
Sprengung: 9 mm
Preis: mit 180 €
Bei den European Outdoor Awards in Riva durfte ich bereits einen Blick auf den Nachfolger werfen. Der Seek 2 zeigt, dass KEEN den eingeschlagenen Weg konsequent weiterentwickelt – mehr dazu dann im nächsten Jahr …
Hier findest du ausführliche Informationen zum Seek 1 von KEEN.




OSPREY Dyna/Duro Pro 10 Hydration Vest
Mit der Dyna Pro 10 (Damen) beziehungsweise Duro Pro 10 (Herren) bringt Osprey eine Laufweste für lange Trailruns und Ultras auf den Markt. Sie bietet zehn Liter Stauraum, wird inklusive zweier Softflasks geliefert und verfügt über zahlreiche Taschen für Verpflegung, Pflichtausrüstung und Zubehör. Besonders praktisch: Ein Quiver zur Stockaufbewahrung gehört bereits zum Lieferumfang.
Meine Erfahrung
Mein erster Eindruck war durchweg positiv. Ich habe in den vergangenen Jahren viele Laufwesten getestet und mittlerweile sind es vor allem die kleinen Details, die den Unterschied machen. Die Dyna Pro wirkt sehr hochwertig verarbeitet, ist gleichzeitig angenehm weich und trägt sich auch direkt auf der Haut ausgesprochen komfortabel. Gerade am Hals und am Schlüsselbein bin ich empfindlich – hier hat bei mir nichts gescheuert oder gedrückt.
Ein Punkt ist mir allerdings sofort aufgefallen: Die Softflasks sitzen für meinen Geschmack zu hoch. Zuerst dachte ich, es läge an der Größe. Deshalb habe ich zusätzlich die Dyna Pro in Größe M sowie das Herrenmodell Duro Pro in S ausprobiert. Der hohe Sitz war bei allen drei Westen identisch. Gerade in technischen Downhills sind die Flasks immer wieder gegen mein Kinn gestoßen – trotz straff eingestellter Weste. Hier hätte ich mir eine zusätzliche Verstellmöglichkeit gewünscht, mit der sich die Flasks etwas weiter nach außen positionieren lassen. Auf dem Foto von den Terra Raetica Trails siehst du den hohen Sitz sehr gut.
Abgesehen davon überzeugt die Weste auf ganzer Linie. Besonders gut gefallen mir die große Rückentasche, die auch während des Laufens gut erreichbar ist, und der mitgelieferte Quiver. Dadurch lassen sich Trailrunning-Stöcke schnell verstauen und ebenso unkompliziert wieder herausnehmen. Ebenfalls richtig gut gefallen mir die beiden Softflasks mit RingStay-Stabilisierungsflügeln. Sie behalten ihre Form und lassen sich dadurch auch unterwegs nach dem Auffüllen deutlich einfacher und schneller wieder in die Weste stecken.
Was gefällt:
- hoher Tragekomfort ohne Scheuerstellen
- sehr angenehme, weiche, trotzdem Materialien
- durchdachte Taschenaufteilung: großes Hauptfach mit Reißverschluss, Durchgrifffach an der Hüfte, vier dehnbare Einschubfächer
- zwei Hydraulics 500-ml-Softflaschen mit herausnehmbaren WingStay Stabilisierungsflügeln
- Kompatibel mit der Trinkblase Hydraulics LS 1.5 L Reservoir
Weitere Fakten
Volumen: 10 Liter
Gewicht: ca. 270 g (ohne Trinkflaschen)
Farben: Mystery White (dyna/duro), Purple Dusk (dyna),
Lieferumfang: zwei 500-ml-Softflasks sowie ein Quiver für Trailrunning-Stöcke
Preis: 180 €
Hier findest du ausführliche Informationen zur Dyna / Duro Pro 10 von OSPREY.


MOTHER’s EARTH Laundry Sheets
Eigentlich geht es in diesem Artikel vor allem um Trailrunning- und Outdoor-Produkte. Für die Mother’s Earth Laundry Sheets mache ich aber gerne eine Ausnahme. Sie wurden zwar nicht speziell für Sport- oder Funktionsbekleidung entwickelt, passen mit ihrem nachhaltigen Konzept für mich trotzdem perfekt auf eatrunhike.de. Die Waschmittel-Blätter sind vegan, tierversuchsfrei, biologisch abbaubar und kommen ohne die schweren Plastikflaschen klassischer Flüssigwaschmittel aus. Gleichzeitig setzt Mother’s Earth auf transparente Inhaltsstoffe und kompensiert die entstehenden CO₂-Emissionen.
Meine Erfahrung
Ich habe die Sorten Meeresbrise und Frische Baumwolle getestet und war vor allem überrascht, wie unkompliziert die Anwendung ist. Einfach ein Blatt mit in die Trommel geben – mehr muss man nicht machen. Gerade auf Reisen oder wenn der Platz knapp ist, finde ich die flachen Laundry Sheets deutlich praktischer als große Waschmittelflaschen.
Die Wäsche riecht angenehm frisch, ohne künstlich oder aufdringlich zu wirken. Auch wenn Mother’s Earth keine speziellen Laundry Sheets für Outdoor- oder Sportbekleidung anbietet, haben sie für mich trotzdem einen Platz in diesem Artikel verdient. Nachhaltigkeit hört schließlich nicht bei der Ausrüstung auf, sondern beginnt oft schon bei der richtigen Pflege.
Was gefällt:
- einfache und saubere Anwendung
- platzsparend und ideal für Reisen oder den Camper
- vegan und tierversuchsfrei
- deutlich weniger Verpackungsmüll
- sechs verschiedene Düfte
Hier findest du ausführliche Informationen zu den Laundry Sheets von Mother’s Earth.
Weiter geht das Testen
Ich hoffe, dir hat mein kurzer Überblick über neue Trailrunning und Running Ausrüstung Frühsommer 2026 gefallen. Die nächsten Neuheiten warten nur darauf, von mir getestet zu werden, und ich kann euch auch schon ein paar verraten.
Weiter geht es mit:
- DEUTER Traick Weste, Update 2026
- H&M MOVE Hike Polar Sun
- H&M MOVE Run Solar Club
- JULBO Faster L Kilian Jornet
- SILVA Strive Weste, Update 2026
- MAMMUT Aenergy
Hier findest du weitere ausführliche Produkttests von mir.
Gibt es neue, coole Schuhe und schicke Kleidung & Accessoires, die dir besonders gut gefallen? Dann her mit deinen Tipps und schreibs mir in die Kommentare. Ich freue mich darauf.



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