Der Artikel „Terra Raetica Trails 2025 | Wettkampfbericht“ enthält unbezahlte Werbung.
Nach meinem ersten Mehrtagesrennen im Frühling 2025, der Lowa Trail Trophy, war die Freude umso größer, wieder einige Tage hintereinander auf den Trails zu verbringen. Dieses Mal sogar in fünf Regionen und drei Ländern, denn die Terra Raetica Terra Raetica Trails 2025 finden im sogenannten Raetischen Dreieck statt.
Hier erfährst du alles über meine Anreise mit den Öffentlichen, den fünf Etappen und meine Abenteuer auf den Terra Raetica Trails 2025.
Die Anreise zu Terra Raetica Trails
Smartes Packen
Da ich mit dem Zug und nicht mit dem Auto nach Ried im Tiroler Oberland fahren wollte, musste ich sehr viel smarter packen als beim letzten Mehrtagesrennen. Ich muss gestehen, schlank packen ist nicht mein Ding, und so musste ich wirklich alles x-fach ausbreiten und immer wieder aussortieren. Allerdings war ich dieses Mal in einem Hotel mit 3/4-Pension untergebracht und musste nicht kochen. Zudem benötigte ich weniger Regenbekleidung und weder Grödel noch Helm.
Die Anreise verlief, wie man es erwarten konnte: Die Deutsche Bahn hatte Verspätung, aber in Österreich lief alles wie am Schnürchen. Da es das Deutschlandticket auch 2026 geben wird, hier ein kleiner Tipp, wie du am günstigsten nach Ried kommst.

Anreise mit Bus und Bahn:
Die komplette Reise mit der DB zu buchen kostet dich etwa 70,– €. Mit dem Deutschlandticket kannst du allerdings bis kurz hinter die deutsche Grenze reisen und deine Weiterfahrt erst ab Kufstein buchen. Dieses Ticket kostet dich 21,30 € bis nach Landeck-Zams Bahnhof. Der Bus nach Ried kostet 7,30 €. Das Busticket kannst du dir allerdings auch sparen, denn du bekommst die sogenannte Summer Card von deinem Hotel, zu der verschiedene Buslinien in der Region gehören. Insgesamt war ich 3:30 Std. unterwegs. Wäre ich mit dem Auto gefahren, hätte ich wahrscheinlich länger gebraucht, vor allem wegen des Rückreiseverkehrs am Sonntag.
Hallo Ried
Trotzdem die Fahrt nicht allzu lange gedauert hat, war ich froh, in Ried genauer gesagt im Hotel Miaflor anzukommen. Nachdem ich mein gemütliches Zimmer bezogen und alles ausgepackt hatte, war es Zeit für einen kleinen Shake-out-Run. Schließlich ging am kommenden Tag das Rennen bereits los. Direkt neben dem Hotel liegt der Badesee Ried, der unter anderem als Start und Ziel der zweiten Etappe fungiert. Von dort konnte ich zum Inn hinunterlaufen und meine Beine auf ein paar Kilometern lockern.
Carbloading & Community
Das Miaflor ist ein Partnerhotel der Terra Raetica Trails und viele andere Läufer*innen hatten sich für diese Option entschieden. Ich habe mich am Abend an einen der für uns reservierten Tische dazu gesetzt und gleich eine super nette Truppe gefunden. An dieser Stelle noch einmal ein lieber Dank an Martina, Natascha und Andreas, für die vielen Lacher, guten Gespräche und eine großartige Zeit mit euch.
Etappe 1 – Ein heißer Kampf gegen Sonne und Durst
Endlich ging es los. Ich war noch nie im Kaunertal unterwegs – und ehrlich gesagt auch nicht in den anderen Regionen, durch die die Terra Raetica Trails führen. Umso gespannter war ich auf den Thomas-Penz-Höhenweg, den ich bisher nur von der Streckenbeschreibung und meiner GPX-Datei kannte.
Nach dem Start ging es zunächst über flowige Wiesenwege, bevor ein steiler Anstieg durch den Vergötschner Wald begann. Trotz des Schattens wurde schnell klar: Heute würde es heiß werden. Sehr heiß. An der einzigen Verpflegungsstation füllte ich meine Soft Flasks mit Elektrolytgetränk auf und trank direkt etwas mehr als sonst – eine Entscheidung, die sich später auszahlen sollte.
Dann begann endlich der Thomas-Penz-Höhenweg. Und ganz ehrlich? Er hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Der schmale Trail schlängelt sich hoch über dem Kaunertal entlang und eröffnet immer wieder fantastische Ausblicke. Mehr als einmal blieb ich kurz stehen, um die schneebedeckten Gipfel und den Kaunergrat zu genießen.
Der einzige Nachteil: Schatten gibt es hier oben kaum. Rückblickend wäre das Tragen eines Hutes mit Krempe oder einer Kappe mit Nackenschutz definitiv die bessere Wahl gewesen. Hier findest du Tipps zum Trailrunning bei Hitze.



Mit jedem Kilometer machte sich die Hitze stärker bemerkbar. Als ich schließlich nach meiner Soft Flask griff, war sie leer. Mit nur einer Verpflegungsstation auf der gesamten Strecke hatte ich meinen Wasserverbrauch komplett unterschätzt. Eine Lektion, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde.
Der anschließende Downhill führte zurück durch den Wald. Eigentlich liebe ich schnelle Abstiege, doch meine Beine und vor allem meine Knie fühlten sich an diesem Tag noch nicht richtig locker an. Zusammen mit der drückenden Hitze kostete das deutlich mehr Kraft als erwartet.
Unten im Tal gönnte ich mir eine kurze Pause und stellte beide Füße in einen kleinen Bach. Das kalte Wasser tat unglaublich gut und war genau die Erfrischung, die ich gebraucht hatte. Die letzten Kilometer bis ins Ziel zogen sich noch einmal ordentlich. Wer mich kennt, weiß, dass lange flache Geraden nicht gerade zu meinen Lieblingsabschnitten gehören.
Im Ziel wartete bereits ein Wasserschlauch für alle Läuferinnen und Läufer. Selten habe ich mich so sehr über kaltes Wasser gefreut.
Mein Fazit: Traumhafte Trails, grandiose Aussichten und eine wichtige Erkenntnis: An heißen Tagen lieber eine Soft Flask mehr einpacken.
ETAPPE 1, Kaunertal, Österreich in Zahlen:
17,1 km – ↑↓ 1.091 hm
Hier geht’s zum Instagram-Reel der Etappe 1 mit noch mehr Einblicken.
Wie ich mich zwischen den einzelnen Etappen erhole und warum eine Recovery-Routine für Mehrtagesrennen so wichtig ist, fasse ich dir in einem eigenen Artikel ausführlich zusammen:
> Regeneration nach einem Etappenrennen – Meine Recovery-Routine für Trailrunning-Mehrtagesrennen
LIVE SOON. Hier auf dem Blog.
Etappe 2 – Traumkulisse und ein bitteres Ende
Um 9:30 fiel der Startschuss und die zweite Etappe im Tiroler Oberland begann spektakulär. Direkt zu Beginn führte die Strecke durch eine enge Schlucht und über eine Hängebrücke. Ich weiß noch genau, wie ich dachte: »Wow, genau deshalb liebe ich Trailrunning.«
Anschließend wartete ein langer, steiler Anstieg. Danach ging es auf einer schattigen Traverse weiter – angenehm laufbar und perfekt, um wieder etwas Kraft zu sammeln.
Einer der absoluten Höhepunkte war der Ausblick auf den Anton-Renk-Wasserfall. Solche Momente sind der Grund, warum ich immer wieder an Trailrunning-Wettkämpfen teilnehme. Man entdeckt Orte, die man sonst wahrscheinlich nie sehen würde.



Kurz darauf wurde es allerdings technisch. Der Downhill direkt am Wasserfall war nass, steinig und anspruchsvoll. Hier war volle Konzentration gefragt. Anschließend folgte ein langer Forstweg, auf dem man endlich einmal richtig Tempo machen konnte.
Eigentlich lief alles nach Plan. Kurz vor dem Ziel ging es noch einmal auf einen einfachen Wald- und Wiesenweg. Kein schwieriger Trail. Kein ausgesetzter Abschnitt.
Und genau dort passierte es. Ich blieb hängen, stolperte und stürzte. Mit voller Wucht schlug ich auf und riss mir die Augenbraue auf. Als ich ins Ziel kam, hatte ich Schmerzen – körperlich, aber vor allem mental. Ich war unglaublich wütend auf mich selbst. Nicht wegen einer schlechten Zeit. Nicht wegen der Platzierung. Sondern weil ich auf einem eigentlich einfachen Stück der Strecke gestürzt war. Ich musste einfach heulen. Nicht, weil die Verletzung so schlimm war, sondern weil ich mich in diesem Moment einfach unglaublich über meine eigene Unachtsamkeit geärgert habe.



ETAPPE 2, Ried, Tiroler Oberland, Österreich in Zahlen:
22,31 km – ↑↓ 1.486 hm
Hier geht’s zum Instagram-Reel der Etappe 2 inklusive eines blutigen Endes.

Das Hotel MIAFLOR ****
Während der Terra Raetica Trails waren wir im miaflor Familien- & Aktivresort untergebracht. Für ein Etappenrennen hätte ich mir kaum eine bessere Homebase wünschen können.
Besonders praktisch war der Shuttle-Service zu den einzelnen Etappen. Morgens ging es entspannt zum Start und nach dem Zieleinlauf wieder zurück ins Hotel – unkompliziert und perfekt organisiert.
Nach den Etappen boten der Wellnessbereich und der Naturbadeteich die perfekte Möglichkeit, müde Beine zu entspannen. Für mich eine klare Empfehlung für alle, die bei den Terra Raetica Trails starten.






Auch die Verpflegung war für mich ein echtes Highlight. Obwohl vegane Gerichte auf der Website gar nicht besonders hervorgehoben werden, hat das Küchenteam jeden Tag großartige Arbeit geleistet. Schon beim Frühstück gab es ausreichend Auswahl und auch die Nachmittagsjause bot immer etwas Passendes, um die Energiespeicher nach der Etappe wieder aufzufüllen.
Das eigentliche Highlight war allerdings das Abendessen. Während für die meisten Gäste ein Vier-Gänge-Menü mit verschiedenen Hauptgerichten serviert wurde, bekam ich jeden Abend ein eigenes veganes Menü. Und das war alles andere als eine improvisierte Sonderlösung. Ganz im Gegenteil: Die Gerichte waren abwechslungsreich, kreativ und unglaublich lecker. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.
Etappe 3 – Manchmal ist Nicht-Starten die schwerste Entscheidung
Als ich morgens aufwachte, war mein rechtes Auge deutlich angeschwollen. Die Wunde über der Augenbraue schmerzte und ich musste entscheiden: starten oder lieber einen Tag aussetzen? Ich entschied mich schweren Herzens gegen die dritte Etappe in Samnaun.
Rückblickend glaube ich zwar, dass ich sie wahrscheinlich hätte laufen können. Die Strecke war vergleichsweise kurz und mit dem leichten Regen herrschten deutlich angenehmere Bedingungen als an den Tagen zuvor. In diesem Moment wusste ich aber nicht, wie sich die Verletzung entwickeln würde. Deshalb fühlte sich die Entscheidung richtig an.
Natürlich fiel es mir schwer, den anderen beim Start zuzuschauen. Statt selbst auf die Strecke zu gehen, feuerte ich die Läuferinnen und Läufer an, wartete später im Ziel und genoss die besondere Stimmung einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Auch das gehört irgendwie zu einem Etappenrennen dazu. Man fiebert mit, freut sich über bekannte Gesichter im Ziel und merkt, wie schnell aus einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine kleine Trailrunning-Community wird.



ETAPPE 3, Samnaun, Schweiz in Zahlen:
15 km – ↑↓ 1.268 hm
Es gibt kein Reel zur dritten Etappe, aber ein lustiges Reel von der zweiten Etappe.
Etappe 4 – meine absolute Lieblingsetappe
Nach dem Pausentag ging es wieder an die Startlinie. Diesmal in Nauders. Und schon nach den ersten Kilometern wusste ich: Das wird meine Lieblingsetappe. Sie hatte einfach alles, was ich mir als Trailrunnerin wünsche: steile Anstiege, flowige Singletrails, wurzelige Waldwege, schnelle Downhills, wunderschöne Wiesenpfade und immer wieder traumhafte Ausblicke.
Bereits am ersten Anstieg ergaben sich nette Gespräche mit anderen Läuferinnen und Läufern. Genau das mag ich an Etappenrennen so sehr. Obwohl jede und jeder sein eigenes Rennen läuft, unterstützt man sich gegenseitig und kommt immer wieder ins Gespräch.
Auch die Strecke selbst machte einfach Spaß. Nach den steilen Anstiegen folgten immer wieder flowige Singletrails, auf denen man einfach laufen lassen konnte. Besonders die langen Traversen waren ein Traum. Genau die richtige Mischung aus Konzentration und Flow.



Zum Ende wurde es allerdings noch einmal richtig warm. Die letzten Kilometer führten über Wiesen und schließlich auf Asphalt Richtung Ziel. Normalerweise nicht unbedingt mein Lieblingsuntergrund.
Ich glaube, selten bin ich so gerne über Asphalt gelaufen. Ich konnte zum Ende noch mal richtig Gas geben und bin mit einem breiten Grinsen ins Ziel gesaust.
Die Stimmung dort war großartig. Glückliche Gesichter überall. Und dieses wunderbare Gefühl, gerade eine richtig gute Etappe erlebt zu haben. Für mich war das ganz klar das Highlight der gesamten Terra Raetica Trails.



ETAPPE 4, Nauders, Österreich in Zahlen:
26,37 km – ↑↓ 1.609 hm
Hier geht’s zum Instagram-Reel der Etappe 4.
Etappe 5 – Zum Schluss noch einmal alles geben
Die letzte Etappe am Reschensee begann eigentlich richtig gut. Ich fühlte mich erstaunlich fit und freute mich darauf, das Rennen mit einem schönen Lauf abzuschließen.
Doch schon auf den Waldwegen zur Mittelstation merkte ich, wie da jemand an meinem Stecker zog. Ich schnaufte ordentlich und begann früher als geplant mit Verpflegung und Gels. Was war los mit mir? Ich wusste es nicht.
Auf der langen, welligen Traverse Richtung erste Verpflegungsstation merkte ich, dass sich die vergangenen Tage bemerkbar machten. Interessanterweise waren es gar nicht meine Beine. Es war meine Konzentration. Immer wieder stolperte ich über kleine Steine oder Wurzeln. Eigentlich völlig harmlose Stellen, über die ich an einem normalen Trainingstag wahrscheinlich einfach hinweggelaufen wäre.



Nach meinem Sturz auf der zweiten Etappe war ich deutlich vorsichtiger geworden. Vielleicht sogar etwas zu vorsichtig. Dazu kam, dass mich immer mehr Läuferinnen und Läufer überholten. Natürlich gehört das zu einem Wettkampf dazu, trotzdem hat es mich in diesem Moment etwas genervt. Ich fand einfach keinen richtigen Rhythmus mehr.
Der anschließende Anstieg zum Gipfel zog sich ordentlich. Das technische Gelände verlangte noch einmal volle Konzentration und ich merkte schnell, dass ich damit nicht allein war. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpften an diesem letzten Tag mit den Kräften, wobei ich nicht das Problem mit der Höhe und den ausgesetzen Stellen hatte.
Oben angekommen nahm ich mir Zeit für ein Gipfelfoto. Nun kam das, worauf ich mich am meisten gefreut hatte: ein Downhill über Schotter und felsiges Gelände. Genau mein Ding. Im Schotter rutschen macht Spaß. Ich liebe solche Downhills, bei denen man den Blick weit nach vorne richtet, den Füßen vertraut und einfach laufen lässt. Für mich war das der perfekte Abschluss dieser fünf Wettkampftage.
Im Ziel wartete dann noch eine schöne Überraschung. Statt einer klassischen Finisher-Medaille erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine schöne Holz-Trophäe. Eine richtig schöne Erinnerung, die inzwischen einen Ehrenplatz bei meinen anderen Trailrunning-Erinnerungen bekommen hat.



ETAPPE 5 Reschensee, Italien in Zahlen:
18,24 km – ↑ 1.736 hm – ↓ 1.122 hm
Hier geht’s zum Instagram-Reel der Etappe 5.
Was ich von den Terra Raetica Trails 2025 mitnehme
Jeder Wettkampf hinterlässt Spuren. Manchmal sind es Muskelkater oder müde Beine. Manchmal neue Freundschaften oder wunderschöne Erinnerungen. Und manchmal nimmt man auch die eine oder andere Lektion mit nach Hause.
Für mich gehören nach den Terra Raetica Trails vor allem diese Erkenntnisse dazu:
- An heißen Tagen lieber etwas mehr Wasser einpacken. Nicht auf die Verpflegungsstationen allein verlassen.
- Eine Kappe mit Nackenschutz wäre bei der ersten Etappe Gold wert gewesen.
- Auch auf vermeintlich einfachen Trails bis zum Schluss konzentriert bleiben. Mein Sturz hat mir wieder einmal gezeigt, dass die größten Fehler oft dort passieren, wo man sie am wenigsten erwartet.
- Nicht jeder Wettkampf läuft nach Plan – und das ist völlig okay. Manchmal gehört es auch dazu, auf den eigenen Körper zu hören und vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Mein Fazit zu den Terra Raetica Trails 2025
Auch wenn mein persönliches Rennen anders verlief als geplant, gehören die Terra Raetica Trails schon jetzt zu meinen absoluten Lieblingsveranstaltungen. Jede Etappe hatte ihren eigenen Charakter. Jede Region hat ihren Charme.
Mindestens genauso begeistert hat mich die Organisation. Die Strecken waren hervorragend markiert. Verlaufen war praktisch unmöglich. Der Shuttle-Service zwischen Partnerhotel sowie Start und Ziel funktionierte reibungslos und machte das gesamte Rennen angenehm entspannt. Mit der Summer Card konnten außerdem die öffentlichen Busse kostenlos genutzt werden – ein echter Pluspunkt.
Ein weiteres Highlight waren die Eventfotografen. Auf jeder Etappe standen sie an den schönsten Stellen der Strecke und hielten unzählige Momente fest. Dass alle Bilder den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anschließend kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, ist alles andere als selbstverständlich. Dafür an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön.
Vor allem aber werde ich die Atmosphäre in Erinnerung behalten. Die Terra Raetica Trails 2025 fühlen sich nicht wie eine anonyme Großveranstaltung an. Man begegnet sich immer wieder, kommt unterwegs ins Gespräch, feuert sich gegenseitig an und freut sich gemeinsam über die Erlebnisse auf den Trails. Genau das macht für mich den Reiz eines Etappenrennens aus.



Würde ich 2026 wieder teilnehmen?
Die Antwort ist ganz einfach: Ja. Ohne eine Sekunde zu überlegen. Nicht nur, weil die Landschaft zu den schönsten gehört, die ich bisher bei einem Trailrunning-Wettkampf erleben durfte. Nicht nur, weil die Organisation hervorragend funktioniert. Sondern auch, weil ich dort noch eine kleine Rechnung offen habe. Eigentlich wollte ich alle fünf Etappen laufen. Das hat in diesem Jahr nicht geklappt. Also komme ich wieder.
Für wen eignen sich die Terra Raetica Trails?
Ich würde die Terra Raetica Trails nicht nur erfahrenen Trailrunnerinnen und Trailrunnern empfehlen. Ganz im Gegenteil. Aus meiner Sicht ist das Rennen auch ein hervorragender Einstieg in die Welt der Trailrunning-Etappenrennen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Die Etappen sind mit maximal rund 26 Kilometern vergleichsweise kurz und auch die Höhenmeter bleiben – verglichen mit vielen anderen Mehrtagesrennen in den Alpen – gut machbar. Dazu kommt die große Flexibilität. Du musst nicht alle fünf Etappen laufen. Es ist auch möglich, nur drei Etappen zu buchen oder – so wie ich – nach einer Pause wieder ins Rennen einzusteigen. Gerade für Läuferinnen und Läufer, die ihr erstes Etappenrennen planen, finde ich dieses Konzept sehr gelungen.
FAQ – Terra Raetica Trails
Sind die Terra Raetica Trails für Einsteiger geeignet?
Ja. Wer bereits erste Trailrunning-Erfahrung gesammelt hat und sein erstes Etappenrennen ausprobieren möchte, findet hier einen idealen Einstieg. Die Distanzen bleiben überschaubar und das Konzept ist sehr flexibel.
Kann man auch nur einzelne Etappen laufen?
Ja. Es müssen nicht alle fünf Etappen absolviert werden. Je nach Lust und Laune kannst du auch einzelne oder mehrere Etappen buchen.
Wie anspruchsvoll sind die Strecken?
Die Etappen bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Forstwegen, Singletrails, technischen Downhills und Panoramawegen. Einige Passagen verlangen Trittsicherheit, insgesamt sind die Strecken aber gut machbar.
Wenn du Lust bekommen hast, auch dabei zu sein, dann melde dich am besten direkt an. Die nächsten Terra Raetica Trails finden vom 30. Juni bis 4. Juli 2026 statt und die Anmeldung hierfür ist bereits geöffnet. Wir sehen uns!

Bilder:
Terra Raetica Trails und myself.


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