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Soulfood Vegan

Die Rezension zu „Soulfood Vegan“ enthält unbezahlte Werbung.

Es gibt Bücher, die nehme ich in die Hand und denke mir “ok, nett”. Und dann gibt es Bücher, bei denen ich völlig aus dem Häuschen bin. So erging es mir bei Soulfood Vegan, und ich muss sagen, oft passiert das nicht.

Augenweide Soulfood Vegan

Die online Vorschau versprach neben Rezepten für die Seele, ein hochwertiges Design und wunderschöne Food Fotografien. Beim Auspacken des Buches wurde meine Erwartungshaltung schon übertroffen. Soulfood Vegan ist mit 29,8 x 23 cm ein großes und schweres Buch. Allein dies macht schon Eindruck. Mit dem rauen, handschmeichlerischen Einband mit Goldkaschierung, könnte Soulfood Vegan problemlos als Coffee Table Book durchgehen, das du dekorativ neben der Couch platzierst und dort aufmerksamkeitsstark liegen lässt. Aber Soulfood Vegan ist eben nicht nur ein Coffee Table Book, sondern ein echtes Kochbuch.

Auf über 300 Seiten mit 120 Rezepten zelebriert Katharina Küllmer ihre Version zu veganem Essen, das gesund ist und glücklich macht, und ihre Leidensschaft für Fotografie. Diese Liebe und Leidenschaft spüre ich auf jeder Seite. Es ist schön zu sehen, dass EMF nicht das xte Kochbuch im bunten Blogger Look – was nicht abwertend gemeint ist – realisiert, sondern wiederholt ein Buch umsetzt, dass mehr ist als nur ein Kochbuch: Eine wahre Augenweide, die zum Schmökern einlädt und mich auf jeder Seite in Katharinas Welt aus Aromen und Düften zieht.

Soulfood Vegan von vorne bis hinten

Das Buch ist klassisch aufgebaut und beginnt mit einem Vorwort der Autorin. Katharina Küllmer beschreibt den Wachstum der veganen Kulinarik und damit den Zeitgeist. Um vegan zu essen und neue Rezepte ohne tierische Produkte auszuprobieren, musst du nicht zwingend vegan leben. Wenn du Lust hast mit frischem Gemüse, Nüssen, Kräutern und Gewürzen neue Geschmackserlebnisse zu schaffen, die dein Herz und Seele treffen, bist du bei Soulfood Vegan genau richtig.

Soulfood Vegan beginnt mit Rezepten zum Frühstück, wie z.B. Buchweizen-Früchte-Granola und Feigenbutter mit Orange und Kardamon. Es geht weiter mit Snacks & Dips (Brokkoli- Quinoa-Bällchen mit Cashew-Mayo) und einer sehr großen Auswahl an Suppen & Salaten (Blumenkohlsuppe mit Zimt-Croutons oder Fenchelsalat mit Pistazien-Creme). Die Hauptgerichte wie z.B: Mangold-Wraps mit Süßkartoffel-Hummus und Tofu sind vielseitig und bereisen wie auch die anderen Rezepte die Länderküchen dieser Welt.

Mein favorisiertes Kapitel handelt wie immer über Süßspeisen, denn hier zeigt sich schnell wie besonders oder schlicht Gebäck- & Dessert-Rezepte angelegt sind. Ich muss sagen, die Auswahl mit welchem süßen Rezept ich beginne, wird mir schwer gemacht. Schokoladen-Zucchini-Kuchen mit Avocado-Frosting oder doch lieber erst Apfelkuchen mit Vanille und Dattelkaramell…?

Das Buch endet mit Smoothies & Getränken, einer Kategorie, die ich meist stiefmütterlich behandle. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon in zu vielen Bars und Cafes gearbeitet, Cocktail- und Rum-Schulungen, sowie Barista Workshops absolviert habe. Oder daran, dass ich meinen ersten Entsafter mit 14 Jahren von meinem Taschengeld gekauft habe. Ich weiß noch wie verständnislos diese Ausgabe von meinen Klassenkameraden*innen aufgenommen wurde… Du siehst, ich habe in den letzten 25 Jahren viele heiße/kalte Getränke und Smoothies ausprobiert. Trotzdem überrascht mich die Autorin mit Matcha-Latte aus hausgemachtem Pistazien-Drink und auch der Limoncello-Spritz wird im Sommer seinen Weg in meinen Vorgarten finden.

Soulfood Vegan - Spinat crepe

Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, war trotz allem keine Süßspeise, sondern gehört zu den Hauptgerichten: Spinat-Crepes mit weißem Bohnenpüree, Pilzen und Kresse. Katharina Küllmer beschreibt die Zubereitung einfach und verständlich und auch die Zutatenliste ist weder zu lang, noch voller “ausserirdischer” Zutaten. Was für die Spinat-Crepes gilt, spiegelt sich im gesamten Buch wieder. Der oft gehört Satz “Vegan kochen ist zu kompliziert und ich muss x- Zutaten einkaufen, die ich nie wieder verwenden kann”, trifft bei Soulfood Vegan nicht zu. Abgesehen davon schmecken die Spinat-Crepes unfassbar lecker. Mein Bild kann leider nicht mit der Fotografie aus dem Buch mithalten, zudem habe ich den restlichen veganen Raclette Käse verwertet und die Crepes damit überbacken. Sobald ich weitere Rezepte getestet habe, werde ich es dich wissen lassen.

Hier findest du drei weitere Rezepte, die ich mit dir teilen darf:

Fazit:
Mein Fazit ist wahrscheinlich keine große Überraschung, denn ich kann dir Soulfood Vegan uneingeschränkt ans Herz legen. Weil das Buch so aussergewöhnlich schön ist, eignet es sich auch perfekt als Geschenk. Probier die vegane Wohlfühlküche von Katharina Küllmer einfach mal aus, sie beinhaltet viele Überraschungen und leckere AHA-Momente.

Viel Spaß beim Schmöckern, Seele baumeln lassen und schlemmen.

SOULFOOD VEGAN von Katharina Küllmer
Einband: Hardcover
Maße: 29,8 x 23 cm
Seitenzahl: 304 mit 120 Rezepten
ISBN: 978-3-7459-0623-3
Verlag: EMF
Erschienen: 26.04.2021
Preis: 36,00€
Hier kannst du SOULFOOD VEGAN kaufen.

In einem weiteren Buch von Katharina Küllmer geht es um Bowls. Sortiert nach Jahreszeiten, findest du inspirierende Ideen mit teils sehr neuartigen Kombinationen von Zutaten. Dieses Buch ist zwar nicht vegan, die meisten Rezepte lassen sich aber, mit Grundkenntnissen der veganen Küche, gut und einfach veganisieren.

SOULFOOD BOWLS von Katharina Küllmer
Einband: Hardcover
Maße: 26,6 x 21,5 cm
Seitenzahl: 224 mit 80 Rezepten
ISBN: 978-3-7459-0039-2
Verlag: EMF
Preis: 30,00€
Hier kannst du SOULFOOD BOWLS kaufen.

Noch mehr vegane Kochbücher, die rezensiert habe:

Heftig Deftig von Sebastian Kopien
Vegane Heimatküche von Caroline Losse
Japan Easy Vegan von Tim Anderson
VEGAN! Das Goldene von GU von Adriane Andreas
Dirty Vegan von Matt Pritchard
Der vegane Meal Planner Guide von Melanie Hafner

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