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Vegane Heimatküche

Die Rezension zu „Vegane Heimatküche“ enthält unbezahlte Werbung.

Ich liebe deftige Hausmannskost. Mein Weg dorthin hat allerdings eine Weile gedauert. Erst als ich 2008 nach Australien ausgewandert bin, habe ich angefangen, typisch deutsch zu kochen. Ich hatte am Anfang noch keinen Job und so habe ich für meine australischen Mitbewohner gekocht. Da es in Melbourne zwar gefühlt eine Million Restaurants, aber nicht wirklich deutsche Küche gibt, ok, das Hofbräuhaus ausgeschlossen, war es irgendwie an der Zeit, sich in der Ferne ein paar Heimatgefühle herbei zu kochen.

Seitdem ich mich vegan ernähre, habe ich noch einmal von vorne angefangen, deutsche Hausmannskost zu kochen. Dabei kam mir das neue Buch Vegane Heimatküche von Caroline Loße gerade recht.

Vegane Kohlrouladen

Ich glaube, kaum ein anderes Gericht ist so typisch für deutsche Hausmannskost wie Kohlrouladen. Als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, schnellte die Hand meines Freundes bei diesem Rezept sofort vor “Koch das Rezept bitte zuerst!”. Sehr gerne.

Das Wichtigste zuerst: die veganen Kohlrouladen waren sehr lecker! Nachdem ich mein Endergebnis auf Instagram präsentiert habe, waren die Reaktionen ebenfalls begeistert und zahlreich. Dieses Wohlgefühl- Gericht kennt und liebt gefühlt jeder. Es wird tatsächlich so geliebt, daß es die Rouladen auf den Weihnachtstisch der Eltern meines Freundes gefunden haben, und beide waren begeistert. Dazu muss ich sagen, sie ernähren sich alles andere als vegan.

Wenn du dich jetzt fragst, wo die Bilder der selbstgekochten Schleckereien sind, weg! Auch ich habe ich unglaubliche Gabe, die Speicherkarte meiner Kamera einfach mal so zu löschen. Naja, hilft ja nix. Ich wollte dir das Buch nicht vorenthalten, und so kommt meine Rezession, bevor ich die nächsten Gerichte teste. Dann gibts auch wieder Fotos von selbst gekochten Speisen.

In den folgenden Wochen habe ich noch zahlreiche Rezepte aus dem Buch gekocht, und egal welches Rezept ich ausprobiert habe, sie waren alle toll. Die Blumenkohlsuppe war großartig, und weil ich ein echte Suppenkasperin bin, habe ich die cremige Käsesuppe mit Cashews und Lauch auch ausprobiert. Zu den Kuchen und Desserts habe ich mich noch nicht vorgearbeitet. Aber der Rhabarberkuchen mir Mandelstreuseln steht ganz oben auf der Liste.

Fazit:
Ich liebe dieses Buch. Was dir bewusst sein muss: Heimatküche bedeutet Wohlfühlküche oder Soul Food. Die Gerichte sind weder kalorienarm noch Low Carb. Dafür sind sie deftig, kräftig und einfach nur zum Schlemmen… Dazu sind die Fotos toll und machen richtig Appetit aufs Kochen. Ich bin dieses Mal auch nicht kritisch mit dem Layout. Witzigerweise sieht man auf Amazon noch einige Rezepte in einem früheren Look und ich muss sagen, gut, das er geändert wurde. Denn so ist das Buch auch noch schön anzuschauen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen.

Vegane Heimatküche

Vegane Heimatküche“ von Caroline Loße
Einband: Hardcover
Maße: 19,3 x 26,1 cm
Seitenzahl: 192 mit ca. 100 Abbildungen
ISBN: 9783959614948
Verlag: Christian Verlag
Erschienen: 14.10.2020
Preis: 24,095 € 
Hier kannst du das Buch kaufen

PS: ein weiteres Wohlfühlgericht ist für mich Zürcher Geschnetzeltes mit Spätzle. Das Rezept dazu und einige mehr findest du in der Rubrik vegane Mahlzeiten.

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